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Foto von Dominik Hermelingmeier

Foto: youtube.com/ScienceSlam

Dominik Hermelingmeier - Systems Engineering

Wie entwickelt man ein technisches System – und was hat ein Bienenstock damit zu tun? Und warum werden Produkte wie Autos, Raketen oder sogar Smarthome-Geräte immer komplexer? Dominik erklärt welche Parallelen seine Forschung zu Bienen hat. In seinem Science-Slam-Vortrag verbindet Systems Engineer Dominik zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen: die Arbeit eines Imkers und die technische Produktentwicklung. Während ein Bienenstock im Winter zur völligen Blackbox wird, versucht Dominik herauszufinden, wie man ihn mithilfe von Sensoren, Datenanalyse und einer cleveren Systemarchitektur in eine transparente Whitebox verwandeln kann. Dabei zeigt er, warum technische Produkte heute nicht mehr nur aus einzelnen Komponenten bestehen, sondern aus vielen vernetzten Subsystemen – und wie der Systems-Engineering-Ansatz hilft, diese Komplexität zu beherrschen. Von der Rakete bis zum Thermomix, vom Fahrwerk bis zur Software: Alles greift ineinander wie ein funktionierendes Bienenvolk. Systems Engineering wird bislang vor allem in großen, etablierten Unternehmen eingesetzt. Der Ansatz dient vor allem dazu, die Kommunikation zwischen verschiedenen Disziplinen zu strukturieren, damit komplexe technische Systeme effizient entwickelt werden können. Dominik möchte diese Herangehensweise jedoch auch für Maker und kleine Startups nutzbar machen.