Science Slam Biologie

Die Biologie hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt. So gibt es beispielsweise Ansätze, wie negative Einflüsse auf unser Klima mit Hilfe von grüner Gentechnik gemindert werden können. Forschungserkenntnisse über Prinzipien und Mechanismen in der Biologie dienen u.a. der Weiterentwicklung nachhaltiger Lebensweisen, unterstützen die Wichtigkeit und damit auch den Erhalt von Biodiversität, und helfen Krankheiten zu verstehen. Kurzum, Biologie geht jeden etwas an!

Auf dieser Seite haben wir euch die besten Slambeiträge zum Themengebiet Biologie herausgesucht und wünschen euch viel Spaß beim Anschauen der einzelnen Videos.

Martin Becker ist Gentechniker und beschäftigt sich mit grüner Gentechnik. Er erforscht, wie man mit dem Einsatz von Genscheren, die Getreidesorten Gerste und Weizen gezielter verändern kann als mit konventionellen Methoden der genetischen Veränderung.

Als Entomologe beschäftigt sich Stefan Christ mit Insekten, genauer gesagt mit Schlupfwespe. In seinem Vortrag stellt er seine Forschung über die Partnerwahl von Schlupfwespen vor und wie eine erhöhte Inzuchtrate vermieden werden kann.

Jason Dunlop arbeitet am Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung in Berlin. Er forscht an fossilen Spinnen-tieren, die z.B. in Bernstein konserviert wurden, und entdeckt dabei so einige Kuriositäten.

Die Zoologin Lydia Möcklinghoff forscht leidenschaftlich gerne über Ameisenbären. In ihrem Slambeitrag erklärt sie, was an Bäumen hochklettern mit der Kommu-nikation von Ameisenbären zu tun hat.

Susanne Grube ist Insektenforscherin. Aus der größten Organismengruppe der Erde, die Insekten, interessiert sie sich besonders für die Windenglasflügelzikade. Für ihre Diplomarbeit hat die Biologin und Bioakustikerin dieser Zikadenart beim Sex zugehört.

Die Biologin Meike Schuppenhauer machte die Fortbewegung der Hornmilben zum Thema ihrer Doktorarbeit. Sie fand heraus, dass sich diese kleinen Bodentiere über Fließgewässer von A nach B bewegen und wurde nach über einem Jahr intensiver Laborarbeit mit einer erstaunlichen Beobachtung belohnt. Was sie heraus-gefunden hat, erfahrt ihr in ihrem Vortrag.

Patricia Hess widmete sich in ihrer Examensarbeit der Zoologie und erforschte den Mull, aber nicht den Nacktmull sondern dessen pelzigen Artverwandten Fukomys und seine Hybriden.

In Janina Ottos Vortrag geht es um Stressschweiß. Die Humanbiologin erklärt warum und wonach Schweiß riecht und über welche Geheimwaffe Deos gegen diese Gerüche verfügen.

David Spencer ist Doktorand an der RWTH Aachen Universität und hat sich auf Pflanzenphysiologie spezialisiert. In seinem Vortrag beschreibt er, warum Gentechnik auch für die ökologische Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels sinnvoll sein kann.

Der Gedanke an Genmutation ist meist negativ besetzt. Sara Trebing, Agrarbio-technologin, zeigt, dass in unserer Umwelt viel mehr Genmutation vorhanden ist, als wir glauben und diese dazu genutzt werden kann, das Klima zu verbessern.

Schlafen Schnecken? Oh ja! Albrecht Vorster promoviert am Institut für medizinische Psychologie der Uni Tübingen über Gedächtnisbildung im Schlaf von Meeresschnecken. Schnecken haben nur wenige aber dafür sehr große Nervenzellen, so dass man die Grundlagen von Lernen und Gedächtnis sehr gut an diesen Tieren erforschen kann.

Der Biologe Michael Kloster forschte am Alfred-Wegener-Institut des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Er beschäftigte sich aber nicht mit Pinguinen oder Eisbären, sondern mit den antarktischen Kieselalgen. Warum diese Mikroorganismen genauso wichtig für unser Klima sind wie Regenwälder und wie sie sich vermehren, erfahrt ihr in seinem Slambeitrag.

Stefan Schäfer arbeitet an einem Programm, das den weiblichen Menstruationszyklus simulieren soll. Seine Forschung kann dabei helfen, eine Behandlung gegen Unfruchtbarkeit zu finden.

Sebastian Lotzkat erforscht Schlangen und Echsen, seine Lieblingstiere. Einige neue Arten hat er in Panama in den vergangenen Jahren aufspüren können. Wie seine Entdeckungen dabei helfen können, die Natur Zentralamerikas zu bewahren, erzählt er in seinem Slambeitrag.

Neurodegenerative Erkrankungen wie z.B. Parkinson führen dazu, dass Betroffene motorisch eingeschränkt sind. Doch Verena Dzialas macht in ihrem Slambeitrag Hoffnung. Die Neurowissenschaftlerin erklärt, dass das Gehirn Reserven für das Alter aufbauen kann, um so motorische Einschränkungen länger auszugleichen.

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